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Bayerns Pompeji Der Jungsteinzeit
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Reihe
Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte
FOTO: © Kastenhof Landau / Illustration: Mikko Kriek
Bayerns Pompeji der Jungsteinzeit
Mi
25
Nov
Allgemeine Informationen
Einlass 16:00 Uhr / 18:00 Uhr – 19:30 Uhr
Mi. 25. Nov. 2026
kelten römer museum manching
Barrierefreiheit
kelten römer museum manching
Kein Ticket erforderlich
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Bayerns Pompeji der Jungsteinzeit
Die UNESCO-Welterbe-Siedlung von Pestenacker
Kostenfreier Vortrag von Dr. Anneli Wanger-O’Neill (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) und Barbara Limmer M.A. (kelten römer museum manching) Das 1934 entdeckte Steinzeitdorf von Pestenacker ist eine archäologische Stätte der Superlative. Sie ist nicht nur die besterhaltene Feuchtbodensiedlung Bayerns, sondern zählt auch zu den am besten ausgegrabenen, dokumentierten und datierten Fundstellen Deutschlands. Dank der herausragenden Erhaltungsbedingungen im feuchten Milieu, tausender Funde, naturwissenschaftlicher Proben und moderner 3D-Visualisierung der Grabungsaufzeichnungen erlaubt der Fundplatz einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Landschaft vor 5500 Jahren im bayerischen Alpenvorland. Auf Basis zahlreicher Forschungsarbeiten sowie ihrer eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen zeichnen Anneli Wanger-O’Neill und Barbara Limmer ein detailreiches Bild vom Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Siedlung, die aufgrund ihrer großen überregionalen Bedeutung seit 2011 Teil des UNESCO-Welterbes »Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen« ist. Sie liegt im Tal des Verlorenen Baches bei Landsberg am Lech und wurde zwischen 1988 und 2004 großflächig ausgegraben. Ihre Gründung kann dendrochronologisch exakt auf das Jahr 3495 v. Chr. datiert werden, wie die teils komplett erhaltenen Hölzer von Hausfundamenten und des ersten Dorfzaunes belegen. Werkzeuge, Vorräte, Alltagsgegenstände, Abfall sowie deren Verteilung in der Siedlung geben Auskünfte über Handwerkstechniken, Werkplätze, das Speisenangebot, bis nach Italien reichende Handelsbeziehungen und sogar über die Hut-Mode der damaligen Zeit. Lediglich die Menschen selbst bleiben uns bislang verborgen, denn Bestattungen fehlen nach wie vor. Liefern möglicherweise DNA-Spuren aus den in Pestenacker gefundenen Steinzeitkaugummis nun erstmals Hinweise auf ihre Benutzerinnen und Benutzer? Die Dauerausstellung des kelten römer museums ist am 25.11.2026 bis zum Beginn des Vortrags geöffnet. Eine Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist nicht erforderlich.
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